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Flachriemen in den verschiedensten Ausführungen:

 

Flachriemen sind Antriebsriemen mit flachem Querschnitt. Sie erreichen einen sehr hohen Wirkungsgrad, sind jedoch heute nur noch in kleinen Antrieben (zum Beispiel in der Papierindustrie anzutreffen.

Flachriemen wurden früher vorwiegend aus Leder hergestellt. Später ersetzten Gummi-Geweberiemen die Lederriemen, da sie weitaus formstabiler und feuchtigkeitsunempfindlicher sind. Diese Riemen findet man heutzutage noch in Sägewerken oder kleinen Wasserkraftwerken. Heute werden Flachriemen oft aus Kunststoff (Polyamid, Polyester oder Aramid hergestellt. Heutige Flachriemen enthalten im Inneren feste Kunstfasern oder Stahldrähte. Zur Erhöhung der Reibungskoeffzienten werden sie oft auch mit Gummi umhüllt. Bei beidseitig gleicher Oberfläche und Umhüllungsdicke können sie sowohl mit der Vorder- als auch mit der Rückseite Flachriemenscheiben antreiben.

Geschichte des Flachriemens:

Flachriemen hatten eine tragende Rolle in der Industrialisierung des 18. und 19. Jahrhunderts. Mittels Wellen, die meist an der Decke des Fabrikgebäudes verliefen, wurde über die Riemen die Kraft eines zentralen Antriebs – meist ein Wasserrad oder eine stationäre Dampfmaschine – den verschiedensten Anwendungen zugeführt. Mit dem Aufkommen von Motoren (Elektro-oder auch Druckluftmotoren) ging man zumEinzelantrieb der Werkzeugmaschinenüber, so wurde die mechanische Energieverteilung mittels Transmission zunehmend verdrängt und ist heute nur noch gelegentlich in einigen Entwicklungsländern anzutreffen.

Um zu verhindern, dass der Riemen von den Scheiben läuft, wird die Lauffläche der Scheibe nach außen gewölbt (ballig) ausgeführt; der Riemen zentriert sich so von selbst.

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